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Das Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) ist eine national und international tätige, gemeinnützige Forschungseinrichtung und hat langjährige Erfahrungen in der integrierten Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung. Die besondere Stärke des ISOE liegt in der transdisziplinären Kombination von Natur- und Sozialwissenschaften. Verschiedene gesellschaftliche Akteure werden systematisch und bereits von Anfang an in den Forschungsprozess einbezogen. Ihr alltags- und praxisbezogenes Wissen und ihre Problemsichten werden hierbei auf methodisch gesichertem Wege mit wissenschaftlichen Fragestellungen und Erkenntnissen zusammengeführt. Ziel der Institutsarbeit ist es, zukunftsfähige Konzepte zur Lösung gesellschaftlicher Nachhaltigkeitsprobleme zu entwickeln. Der fächerübergreifende Arbeitsansatz des Zentrums stellt hohe Anforderungen an die zentrumsinterne Kommunikation. Eine vom ISOE erarbeitete Diskursfeldanalyse legt für alle Projektgruppen des Zentrums die Basis, die gesellschaftliche Relevanz einzelner Teilprojekte und bearbeiteter Themen zu erkennen und gezielt relevante Plattformen und Multiplikatoren ansprechen zu können. Mit der Diskursfeldanalyse wird die allgemeine Debatte zum Themenfeld ‚klimabedingte Biodiversitätsveränderungen’ aufgearbeitet, prioritäre Themen identifiziert, zentrale Akteure und ihre Positionen systematisch dargestellt und dabei zwischen Gesellschaft und Wissenschaft umstrittenes Wissen bestimmt. Schließlich entwickelt das ISOE in Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen des Zentrums anhand unterschiedlicher Modellökosysteme wie Wald, Binnengewässer (limnische Systeme), Savanne und Korallenriffe Handlungsempfehlungen im Spannungsdreieck von ökologischen, ökonomischen und sozialen Folgen von klimabedingten Biodiversitätsveränderungen. Hierzu werden die Ergebnisse aus den unterschiedlichen Projektbereichen des Zentrums in Form von Szenarien zukünftiger Entwicklungen veränderter Fauna und Flora zusammengeführt und mit einer Analyse von sozial-ökologischen, einschließlich sozio-ökonomischen Wirkungen verbunden. Im Vordergrund stehen hierbei insbesondere Fragen nach den Folgen für die Nutzung der jeweiligen natürlichen Ressourcen (ecosystem services) in Verbindung mit angepassten Maßnahmen für deren nachhaltiges Management.
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