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Gleichstellungsbeauftragte der beteiligten Institutionen:

Senckenberg: Ingrid Kröncke
Stellvertreterin: Jutta Zipfel

Vertrauensfrau BiK-F: Julia Krohmer

Goethe-Universität: frauenbeauftragte@uni-frankfurt.de

Übrigens:
Bislang bei BiK-F eingestellt :
Insgesamt:
56 % Frauen

Bei den wissenschaftliche Stellen:
51,2 % Frauen
(Stand Ende Ende Dezember 2009)

Gleichstellung

Das Forschungszentrum ist während seiner Anlaufphase in allen Fragen der Gleichstellung den Förderplänen und Beschlüssen der antragstellenden Institutionen Senckenberg und Johann Wolfgang Goethe-Universität laut dem Hessischen Gleichberechtigungsgesetz und dem Leitfaden der Chancengleichheit in der Leibniz-Gemeinschaft verpflichtet. 

Die Gleichstellungsbeauftragten der beteiligten Institutionen überprüfen in der Anlaufphase des Forschungszentrums die Umsetzung der geltenden Förderplane. Im Hinblick auf die spätere Überführung in eigene Trägerschaft wird das Forschungszentrum während seiner Anlaufphase einen umfassenden Frauenförderplan nach §4 ff. GlG erstellen und gemäß §6 Abs. 6 HGlG veröffentlichen. Dieser wird einen verbindlichen Handlungsrahmen für Ziele und Maßnahmen der Frauenförderung bilden, die in der Struktur- und Entwicklungsplanung des Forschungszentrums aufzunehmen sind, und zugleich dem Zweck dienen, dessen Maßnahmen transparent und evaluierbar zu machen.

Das Forschungszentrum setzt sich zum Ziel, die Gleichstellung von Frauen und Männern aktiv zu fördern. Es beschließt Maßnahmen, um den Anteil der Frauen in den Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, zu erhöhen. Durch aktive berufliche Förderung von Frauen sollen deren Zugangs- und Aufstiegschancen sowie Arbeitsbedingungen verbessert und gleiche Entwicklungschancen für Frauen und Männer geschaffen werden. Aktivitäten der Frauenförderung gehören zu den Dienstaufgaben der Vorgesetzten und werden bei deren Bewertung und Beförderung ebenso wie bei der zentrumsinternen erfolgsorientierten Mittelverteilung berücksichtigt. Die Erhöhung der Zahl der Frauen, die nach der Promotion eine Karriere in der Wissenschaft weiterverfolgen, ist ein zentrales Ziel der Frauenförderung im Forschungszentrum.

Strukturelle Bedeutung haben hier das an der Goethe-Universität angesiedelte Hessische MentorinnenNetzwerk sowie das SciMento-Programm. Diese erfolgreichen Mentoring-Programme motivieren Nachwuchswissenschaftlerinnen durch kompetente Begleitung besonders, sich in naturwissenschaftlichen Fächern zu qualifizieren. Mit beiden wurden feste Kooperationen vereinbart. Damit stehen ihre Fortbildungs- und Coachung-Veranstaltungen allen am Forschungszentrum Angestellten ebenso offen wie die Veranstaltungen zur Weiterqualifikation speziell für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und andere weibliche Beschäftigte im Rahmen der Innerbetrieblichen Fortbildung und Weiterbildung der Goethe-Universität.

Als ausgesprochen wichtig angesehen werden Maßnahmen, die es ermöglichen, Frauen und Männern gleichermaßen durch unbürokratische Verfahren die Vereinbarkeit von Familie und Berufstätigkeit zu erleichtern. Soweit dringende dienstliche Belange nicht entgegenstehen, ermöglicht das Forschungszentrum daher allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine flexible Gestaltung der Arbeitszeit und Arbeitsorganisation und leistet Hilfestellung zur umfassenden Information über die gesetzlichen Möglichkeiten der Freistellung. Befristete Dienstverhältnisse von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden bei Beurlaubung für Mutterschutz- und Erziehungsurlaubszeiten bei Weiterfinanzierung des Forschungszentrums entsprechend verlängert. Die Anrechnung von Erziehungszeiten bei Stellenbesetzungen sind selbstverständlich, so dass Frauen und Männern durch deren Wahrnehmung keine Nachteile entstehen. Die Berechtigung zur Nutzung der GU-Kindertagesstätten durch alle Studierenden und Mitarbeiter des Forschungszentrums wird angestrebt, um die Vereinbarkeit von Familie und Berufstätigkeit weiter zu unterstützten.