BikF

Gleichstellungsbeauftragte der beteiligten Institutionen:

Senckenberg: Sabrina Nemec
Stellvertreterin: Maika Holzapfel

Vertrauensfrau BiK-F: Julia Krohmer

Goethe-Universität: frauenbeauftragte@uni-frankfurt.de

Übrigens:
Bislang bei BiK-F eingestellt :
Insgesamt:
48,1 % Frauen  (42,9 % bei den wissenschaftlichen Stellen)

Bei den Professuren:
22,2 % Frauen
(Stand Ende Dezember 2012)

Gleichstellung

Ziel der Gleichstellungsstrategie von BiK-F ist es, das Zentrum für alle Mitglieder geschlechtergerecht zu gestalten, Gleichstellungsaspekte in allen Projekten und Maßnahmen zu beachten und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. BiK-F hat Maßnahmen beschlossen, um den Anteil der Frauen in den Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, zu erhöhen.
Das Forschungszentrum ist in allen Fragen der Gleichstellung den Förderplänen und Beschlüssen der am Zentrum beteiligten Institutionen verpflichtet. Darüber hinaus gelten die vom Konvent der Goethe-Universität verabschiedeten Grundsätze zur Förderung von Frauen vom 23.1.1995 sinngemäß. Im Hinblick auf die geplante Überführung in eine eigene Trägerschaft gilt für BiK-F der während der Anlaufphase von Senckenberg erstellte und gemäß § 6 Abs. 6 Hessisches Gleichberechtigungsgesetz (HGlG) veröffentlichte Frauenförderplan nach § 4 ff. HGlG. Er bildet einen verbindlichen Handlungsrahmen für Ziele und Maßnahmen der Frauenförderung, die in der Struktur- und Entwicklungsplanung von BiK-F aufgenommen wurden, und dient zugleich dem Zweck, dessen Maßnahmen transparent und evaluierbar zu machen. Als Vertreterin der SGN-Gleichstellungsbeauftragten und Vertrauensfrau innerhalb von BiK-F wurde J. Krohmer benannt. Sie unterstützt BiK-F bei der Umsetzung des Gleichstellungsauftrags.

Bereits umgesetzte Maßnahmen der Gleichstellung:
• Das BiK-F verfolgt eine genderorientierte Qualitätssicherung bei den Bewerbungsverfahren. Die Anrechnung von Erziehungszeiten bei Stellenbesetzungen ist selbstverständlich, so dass Frauen und Männern durch deren Wahrnehmung keine Nachteile entstehen.
• Zur Erhöhung der Zahl der Frauen, die nach der Promotion eine Karriere in der Wissenschaft weiterverfolgen, wurden Kooperationsverträge mit den an der Goethe-Universität angesiedelten Mentoringprogrammen Hessisches MentorinnenNetzwerkSciMento-hessenweit und ProProfessur geschlossen. Die Verträge beinhalten eine Entsendung von Mentees und von Mentorinnen  sowie die Mitwirkung an der Gestaltung des Veranstaltungsprogramms.
• Die Mitglieder von BiK-F können das Weiterqualifizierungsangebot des Gleichstellungsbüros der Goethe-Universität zu den gleichen Konditionen nutzen wie die Mitglieder der Goethe-Universität.
• BiK-F hat sich am alljährlich von Senckenberg ausgerichteten "Girl's Day" beteiligt. Schülerinnen begegnen Wissenschaftlerinnen in Positionen und Berufsfeldern, die vorwiegend von Männern besetzt sind, um ihnen im Prozess der Berufsorientierung als Vorbild dienen zu können.

Maßnahmen zur besseren Vereinbarung von Familie und Beruf:
• Soweit dringende dienstliche Belange nicht entgegenstehen, ermöglicht das BiK-F allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine flexible Gestaltung der Arbeitszeit und Arbeitsorganisation und informiert über die gesetzlichen Möglichkeiten der Freistellung.
• Befristete Dienstverhältnisse von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden bei Beurlaubung für Mutterschutz und  Elternzeit i.d.R. entsprechend verlängert (im Rahmen des jeweils bewilligten Förderzeitraumes).
• Das Audit der Hertie-Stiftung zu "Familie und Beruf" (für Senckenberg, inkl. BiK-F) wird derzeit vorbereitet. Das nach erfolgreichem Audit ausgestellte Zertifikat kommt ganz besonders jungen Familien zugute, weil der dadurch ermöglichte Einklang von professionellen Interessen und familiären Bedürfnissen einen besonders positiven Einfluss auf die Karriere von Wissenschaftlern mit Kindern hat.
• Die Mitglieder von BiK-F können die Kindertagesstätten und sonstigen Betreuungsangebote der Universität zu den gleichen Konditionen nutzen wie die Mitglieder der Goethe-Universität.