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Pressemitteilungen

Geological Society of America ehrt Direktor des Senckenberg Forschungsinstituts Frankfurt

Frankfurt, den 28.9.2016. Die „Geological Society of America“ (GSA) hat Prof. Dr. Andreas Mulch vom Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum soeben den Status „GSA Fellow 2016“ verliehen. Prof. Dr. Mulch ist stellvertretender Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Direktor des Senckenberg Forschungsinstituts in Frankfurt und lehrt zudem an der Goethe-Universität Frankfurt. Schwerpunkt des Geologen ist die Untersuchung von Wechselwirkungen zwischen Prozessen der Erdoberfläche und dem Klima.

Die „Geological Society of America” (GSA), dt. Amerikanische Geologische Gesellschaft, ist eine der weltweit größten Zusammenschlüsse von Geowissenschaftlerinnen und Geowissenschaftlern. Der gemeinnützige Verein widmet sich vornehmlich der Förderung der Geowissenschaften und ihrer Vertreter. Er zählt aktuell rund 26.000 Mitglieder in 115 Ländern. Auf der am 25. September beginnenden jährlichen Mitgliederversammlung in Boulder, USA, wurde Prof. Andreas Mulch, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und Goethe-Universität, offiziell zum “GSA Fellow 2016“ ernannt.

Als „GSA Fellow“ werden Mitglieder geehrt, die sich durch ihre wissenschaftliche Arbeit oder öffentlichkeitswirksame Aktivitäten für die Geowissenschaften verdient gemacht haben. Die Vorschläge stammen von bisherigen Ehrenmitgliedern. „Andreas [Mulch] ist ein sehr kreativer Wissenschaftler, der wegweisende Studien zur dynamischen Interaktion von Lithosphäre, Athmosphäre und Biosphäre publiziert hat. Dazu zählen Erkenntnisse über Zusammenhänge zwischen kontinentalen Paläodaten zur Deformation der Erdkruste in verschiedenen Schichten, der Entwicklung der Topographie und die Evolution des Lebens im Kontext seiner Umgebung“, begründet Prof. Donna L. Whitney, University of Minnesota, ihren Vorschlag.

"Die belebte und unbelebte Natur um uns herum ist einzigartig und äußerst vielfältig. Senckenberg erforscht auf vielen zeitlichen und räumlichen Ebenen die Wechselwirkungen innerhalb dieser so genannten Geo-Biodiversität. Ziel und Zukunftsaufgabe ist neben dem bloßen Verstehen natürlich der Erhalt der Natur als Lebensgrundlage des Menschen. Als Senckenberger freut es mich daher besonders, dass meine bisherige Forschungsarbeit zu diesen komplexen Zusammenhängen durch die Ernennung zum „GSA Fellow 2016“ international gewürdigt wird“, sagt Prof. Dr. Andreas Mulch.

Prof. Dr. Andreas Mulch ist Professor für Geologie an der Goethe-Universität Frankfurt und forscht am Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum, wo er die Arbeitsgruppe „Paleoclimate und Paleoenvironmental Dynamics“ leitet. Außerdem ist er Direktor des Senckenberg Forschungsinstituts und Naturmuseums Frankfurt sowie stellvertretender Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung. Nach Geologiestudium und Promotion im Bereich Isotopengeochemie verbrachte er mehrere Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter in den USA, wurde 2006 auf eine Professur an der Leibniz Universität Hannover berufen und ist seit 2010 Professor in Frankfurt. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Interaktion von Erdoberflächenprozessen und Klima mit einem besonderen Fokus auf der Rekonstruktion von Topographie und Niederschlagsmustern in der jüngeren Erdgeschichte.

Pressebilder

Prof Dr. Andreas Mulch

Prof. Andreas Mulch. Copyright: Senckenberg

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Kontakt

Prof. Dr. Andreas Mulch
Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum
Tel. 069- 7542 1914
amulch@senckenberg.de

Sabine Wendler
Pressestelle
Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum
Tel. 069- 7542 1818
pressestelle@senckenberg.de

Die Natur mit ihrer unendlichen Vielfalt an Lebensformen zu erforschen und zu verstehen, um sie als Lebensgrundlage für zukünftige Generationen erhalten und nachhaltig nutzen zu können - dafür arbeitet die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung seit nunmehr fast 200 Jahren. Diese integrative „Geobiodiversitätsforschung“ sowie die Vermittlung von Forschung und Wissenschaft sind die Aufgaben Senckenbergs. Drei Naturmuseen in Frankfurt, Görlitz und Dresden zeigen die Vielfalt des Lebens und die Entwicklung der Erde über Jahrmillionen. Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ist ein Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Das Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt am Main wird von der Stadt Frankfurt am Main sowie vielen weiteren Partnern gefördert. Mehr Informationen unter www.senckenberg.de.

2016 ist Leibniz-Jahr. Anlässlich des 370. Geburtstags und des 300. Todestags des Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz (*1.7.1646 in Leipzig, † 14.11.1716 in Hannover) veranstaltet die Leibniz-Gemeinschaft ein großes Themenjahr. Unter dem Titel „die beste der möglichen Welten“ – einem Leibniz-Zitat – rückt sie die Vielfalt und die Aktualität der Themen in den Blick, denen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der bundesweit 88 Leibniz-Einrichtungen widmen. www.bestewelten.de

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