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Weltweiter Handel bringt biologische Vielfalt in Bedrängnis...

Pressemitteilungen

Weltweiter Handel bringt biologische Vielfalt in Bedrängnis

Frankfurt, den 05.03.2019. Das weltweite Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum hat zwischen 2000 und 2011 eine zunehmende Zahl von Vogelarten an den Rand des Aussterbens gebracht und die in der Vegetation gespeicherte Kohlenstoffmenge verringert, berichten Forschende  des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums und des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung aktuell in „Nature Ecology and Evolution“. Grund sei die zunehmende  Umnutzung von Land als Acker und Weide, vor allem in den Tropen. Durch den Import von Produkten lagerten Industriestaaten 90% der mit dem Anbau verbundenen negativen Auswirkungen eines Produktes auf die biologische Vielfalt auf andere, weniger entwickelte Länder aus. Durch steigenden Konsum seien Schwellenländer jedoch auf dem Weg die Industriestaaten als Hauptverursacher der Biodiversitätskrise zu überholen.

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