Aktien & Klimawandel – lässt sich das vereinbaren?


Hinsichtlich der vehementen Problematik des Klimawandels kann es schwerfallen, sich im Umfeld von Aktien & Co. zurechtzufinden. Oftmals werden insbesondere bekannte Unternehmen mit wenig nachhaltigen Konzepten verbunden.

Zwar konnte auch hier in den letzten Jahren ein größerer Umbruch festgestellt werden, doch enthalten beispielsweise sehr breitgefasste ETFs (Exchange Traded Funds) – also Ansammlungen ganzer Aktienpools – mitunter noch immer diverse Titel, die nachhaltige Innovationen außen vor lassen. Und auch viele größere Einzelaktien lassen im Sinne des Umweltschutzes noch zu wünschen übrig.

Ein Zurechtfinden dahin gehend, wie das eigene Geld vernünftig angelegt werden soll, ohne dass Antreiber des Klimawandels unterstützt werden, kann sich somit anfänglich als durchaus schwierig herausstellen.

Mit diesem Beitrag soll ein Überblick über sogenannte „Grüne Aktien“ verschafft werden sowie darüber, welche ersten Schritte befolgt werden müssen, um an diese heranzukommen.

Grüne Aktien

Auf Basis der vorherrschenden globalen Ziele im Bereich des Klimas haben in der Vergangenheit bereits verschiedene Unternehmen ihren Fokus abgeändert. Wiederum andere börsennotierte Unternehmen sind direkt mit dem Ziel gestartet, möglichst innovative Zukunftskonzepte anzubieten, mithilfe derer eine aktive Verbesserung des Klimas angestrebt werden soll. Zusammengefasst lassen sich somit genügend potenzielle Aktien finden, welche sich für klimabewusste Anleger eignen.

Mit den sogenannten Grünen Aktien werden konkret all diejenigen börsennotierten Unternehmen angesprochen, die den Fokus auf den Umweltschutz mitsamt rohstoff- und energiesparenden Produktionsketten oder Technologien legen. Als Anleger solcher Unternehmen kann für eine Förderung solcher Zukunftstechnologien gesorgt werden – die eigene Investition erzielt somit – zumindest indirekt – einen nachhaltigen Zweck.

Verbunden mit der verbesserten allgemeinen Akzeptanz von klima- und umweltorientierten Geschäftsideen, Serviceleistungen und Produkten konnte sich nicht zuletzt beispielsweise die Branche der Solar- oder auch Windkraftaktien in der nahen Vergangenheit über reges Wachstum freuen.

Schlussendlich bedeutet dies: Grüne Aktien bieten die Möglichkeit, zu investierendes Geld nachhaltig einzusetzen, während die Chance auf solide Renditen langfristig ebenfalls ihre Daseinsberechtigung besitzt.

Die Wahl eines Brokers

Für den Erwerb von Wertpapieren bedarf es der Nutzung eines Brokers. Ein Broker tritt als Vermittler zwischen Käufer und Börse auf. Heutzutage existieren viele verschiedene Broker, wodurch eine vergleichsweise genaue Auswahl getroffen werden kann; anfänglich mag es jedoch schwierig wirken, einen Überblick zu behalten.

Zur näheren Betrachtung der verschiedenen Broker bietet es sich an, eine Vergleichsplattform heranzuziehen, wie es beispielsweise auch bei Waschmaschinen, Staubsaugern und diversen anderen Produkten üblich ist. Mithilfe einer solchen Webseite lassen sich bereits auf einen Blick seriöse Broker ausfindig machen und die wichtigsten Schlüsselfaktoren wahrnehmen – eine große Zeitersparnis. Brokerschart.de hält als eine solche Vergleichswebseite für Broker her.

Mit den dort aufgeführten Brokern kann innerhalb kurzer Zeit ein recht guter Eindruck darüber entstehen, was für eine Auswahl zur Verfügung steht und worin sich die verschiedenen Broker unterscheiden. Deutlich wird hierbei, dass es bei den einzelnen Brokern beispielsweise zu Unterschieden bei den angebotenen Handelsplätzen, den Servicegebühren oder auch beim Angebot an Wertpapieren kommen kann.

Bei einem Broker ist es von Bedeutung, dass die bekanntesten Handelsplätze zur Verfügung stehen sollten. Für viele der Grünen Aktien bedarf es beispielsweise eines Zugangs zum US-amerikanischen und deutschen Aktienmarkt – in der USA spielen insbesondere NYSE (New York Stock Exchange) und Nasdaq entscheidende Rollen.

Lynx stellt ein Beispiel eines solchen Brokers dar, der mit den genannten Kriterien einhergeht. Weiterhin ist auffällig, dass hierbei noch viele weitere Märkte zur Verfügung stehen. Auch das Angebot an Wertpapieren ist großflächig ausgestattet. Ein Haken bei diesem Anbieter könnte jedoch die Mindesteinzahlung darstellen, die mit 2.000 € allen voran Kleinstanlegern Schwierigkeiten bereiten könnte. Auch fallen die grundlegenden Handelskosten vergleichsweise hoch aus.

Plus500 ist ein weiterer potenziell zu erwägender Broker. Während bei diesem Anbieter eine sehr viel geringere Mindesteinzahlung abverlangt wird und auch die Handelskosten weitaus niedriger ausfallen, kann das Angebot an Handelsplätzen im Vergleich zu Lynx jedoch nur wenig überzeugen.

Fazit

Letzten Endes sollte deutlich werden, dass durchaus Wege existieren, um trotz Klimaorientierung am Aktienmarkt tätig zu werden; mit den Grünen Aktien kann ein erster Anhaltspunkt genannt werden, um eine Reihe an potenziellen interessanten Unternehmen zu finden. Gleichwohl sollte darauf geachtet werden, sich mittels geeignetem Vergleichsportal für einen passenden Broker zu entscheiden.